Prepared for the worst
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lügen?

Wen verarsche ich hier eigentlich mehr: mich oder alle anderen?
Als würde durch das Hungern wirklich irgendwas besser werden.
Aber es ist dann irgendwie leichter.. Und wie stolz ich auf mich bin, dass ich das durchhalte. Ich glaube wenn ich gerade nichts finde, auf das ich stolz sein kann, nichts das schon ewig her ist, dann hungere ich. Denn auch wenns nur vor mir selbst ist, da kann ich dann stolz drauf sein. Denn das schafft ja nicht jeder.
29.11.11 20:40
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


flyingstar / Website (29.11.11 21:13)
Im Grunde verarschen wir uns doch immer alle selbst. Jeder, der eine Essstörung in Richtung Ana/Mia hat redet sich ein, alles würde besser, wenn man bloß dünner wäre... wenn man bloß ein bisschen dünner ist, dann ist alles wieder besser. Dann hat man wieder mehr Selbstachtung, ist mit sich zufrieden... Vielleicht stimmt das. Vielleicht werde ich wieder zufrieden sein, wenn ich mein früheres Gewicht wieder erreichen würde. Ich wäre auf jeden Fall stolz wieder so "stark" gewesen zu sein, wieder so viel abgenommen zu haben, den Hunger besiegt zu haben. Keine Fressattacken mehr zu schieben. Bye bye Mia! Ich weiß, dass es einmal so war. Aber ich vergesse, was für ein schwerer Kampf es war überhaupt wieder vernünftig essen zu lernen. Vielleicht wäre ich ohne professionelle Hilfe damals verhungert. Und das Frieren. All das vergesse ich zu schnell und gerne. Einzig der Gedanke: dünn sein, dünn sein, dünn sein...

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